Sie befinden sich hier: Hauptseite » Was ist Aids

Was ist Aids

Aids steht für die englische Bezeichnung "Acquired Immune Deficiency Syndrome", zu deutsch "Erworbener Immundefekt". Bei einem Immundefekt ist die Abwehrfähigkeit des Körpers gegenüber Krankheitserregern vermindert.

Aids ist die Folge einer Infizierung mit dem HI-Virus. Die Krankheit verläuft in mehreren Stadien.

Kurz nach der Infektion mit dem HI-Virus kann es zum Auftreten einer sogenannten akuten HIV-Erkrankung kommen. Diese zeigt unspezifische Symptome, die denen eines grippalen Infektes ähneln. Bereits nach einigen Tagen klingt die Erkrankung ab und bleibt in der Regel ohne Folgen. Danach folgt ein krankheitsfreies Interval, welches mehrere Jahre bis Jahrzehnte andauern kann. In dieser Phase kann das Virus frühestens etwa nach 6 Wochen im Blut nachgewiesen werden. Entgegen früherer Annahmen kommt es in dieser Zeit allerdings nicht zum "Ruhen" der HIV-Infektion, vielmehr werden ständig neue Viren gebildet, bzw, abgetötet.

In der Vorstufe zur Aids-Erkrankung kommt es dann später zu einer Häufung typischer Infektionen. Für eine Aidserkrankung typische Symptome sind starkler Gewichtsverlust, schwere Infektionen oder auch bestimmte Krebsarten. Dank speziell gegen die Vermehrung des HI-Virsuses wirkende Medikamente (sogenannte antiretrovirale Medikamente) kann der Ausbruch und/oder das Fortschreiten der HIV-Infektion heutzutage sehr lange herausgezögert werden. Einen wirksamen Impfstoff gegen das Virus gibt es aber bis heute nicht.

Informationen, wie man sich vor HIV bzw. Aids schützt, sowie umfangreiche Informationen zum Thema erhalten Sie unter

» www.aidshilfe.de